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PKV-Check // Gesprächsleitfaden – Erstgespräch

PKV-Check /// Gesprächsleitfaden – Erstgespräch 2.0

Ausführlicher-Modus

Deine innere Einstellung und die Vorbereitung sind wichtig!

Deine Beratung ist von Dir abhängig. Du führst das Gespräch und somit sollte eine Einstellung auch dementsprechend sein. Bereite Dich sowohl mental mit dem richtigem Mindset vor, aber schaue auch in die vorbereiteten Unterlagen. Natürlich musst Du auch konkrete Ziele haben und diese verfolgen.

Alles was Du zum Thema Mindset und Gesprächsvorbereitung wissen musst

Dein Mindset ist entscheident

Führe Dir immer vor Gesprächsbeginn vor Augen, was für einen wertvollen Job wir für unsere Kunden erledigen:

Wir helfen Menschen, den sich oft keiner mehr annehmen möchte, unter drückenden Last der ständig steigenden PKV Beiträge wieder Luft zu bekommen. Darüber hinaus räumen wir teils fatale Fehler in Form von überflüssigen Zuschlägen, Beitragsentlastungstarifen, die sich nicht rechnen, teure Zusatztarife oder lebenswichtigen Schwachstellen im Kleingedruckten aus. Wir verbessern die steuerliche Situation, schaffen mehr Beitragssicherheit im Alter, räumen bei der praktischen Umsetzung schwere Steine aus dem Weg und sorgen so dafür, dass die Menschen, die sich uns anvertrauen zu ihrem Recht kommen.

Du bist Teil von etwas ganz Besonderem und unsere Arbeit fände selbst der Bundeskanzler gut. Unser Honorar steht in keinem Verhältnis zu all den Mehrwerten, die wir den Kunden bieten. Alles mit dem Ziel, eine Versicherungswelt zu schaffen, in der wir selbst gerne leben würde. Deswegen, gehe selbstbewusst und gut gelaunt in jedes Gespräch. Dein Expertenstatus wird Dein gegenüber begeistern.

HINWEIS: Jeder mit dem du redest, ist ein Käufer, unabhängig von Äußerlichkeiten, Wirkung, Einschätzung und so weiter…

Bereite Dich gut vor

Zur Vorbereitung solltest Du immer in die Police, das Gutachten und wenn vorhanden in die Berechnung zur Aufinanzierung schauen.

Halte nach folgendem Ausschau

  • Wo hat er Schwachstellen, die ihr im Termin ansprechen solltet, weil er bei einem Tarifwechsel noch Verbesserungen erzielen könnte (vorausgesetzt seine Gesundheit gibt das noch her, dass solltest Du im Gespräch recht zeitnah raufinden)?

  • Zahlt er/sie ggf. einen Risikozuschlag. Wenn ja, wird das Inhalt des Gespräches.

  • Hat er/sie überflüssige oder zu teure Tarife abgeschlossen wie ein Krankenhaustagegelt/Pflegezusatz o. ä.? Wenn dann Thorsten bitten zu schauen, was der Kunde konkret im jeweiligen Zusatztarif an Leistungen bekommt und ob das zu schlecht oder teuer ist.

  • Die Tarifalternativen sichten und gucken was Du selbst für Dich spannend fändest. Gut ist, wenn du 2 Alternativen findest. Eine mit weniger Beitrag und recht ähnlichen Leistungen und eine mit ähnlichem Beitrag aber Mehrleistungen. So hat der Kunde Alternativen.

Deine Ziele und der Gesprächseinstieg

Diese Gesprächsziele verfolgen wir:

  • Erstklassige Beratung abliefern, so dass der Kunde begeistert ist von der hohen Qualität Deiner Beratung.

  • Mehr Informationen über den Interessenten gewinnen (Einkommen, Beruf, hat ein Unternehmen, etc.).

  • Vertrag verbessern (Beitrag sparen und ohne Leistungen erhöhen, überflüssige Tarife eliminieren, Zuschläge hinterfragen und wenn möglich beseitigen, Leistungslücken falls besserer Tarif auch aufdecken und ggf. Mehrbeitrag erzielen, Steuertuning der KV wenn sinnvoll).

  • Ausfinanzierung beraten und Interesse wecken, um dann zu Cross Selling Berufsunfähigkeit/Altersvorsorge den Kontakt als fixen Termin weiterzugeben.

  • Pflegeberatungstermin vereinbaren.

  • Positive Google Bewertung einholen.

  • Empfehlungen einholen und Kooperationspartner gewinnen.

Nutze diese Gesprächseröffnung, um gleich richtig zu starten:

Hallo VORNAME mein Name ist DEINNAME und ich bin verantwortlich für die Krankenversicherungsinteressenten bei uns im Haus. Heute haben wir ein superspannendes Thema auf dem Tisch und ich freue mich schon, dir gleich nach und nach die Ergebnisse präsentieren zu können. Im Wesentlichen geht es dabei um 3 Dinge:

  • Vorhandene Leistungslücken (inkl. mangelndem Pflegeschutz) aufzudecken und überflüssige und zu teure Tarife zu eliminieren.

  • Rausfinden, ob und wie du dich konkret verbessern können, und zwar davon abhängig, was dir wichtig ist.

  • Sofern noch Zeit bis zur Rente ist, eine sinnvolle Ausfinanzierung durchzuplanen, so dass du dir den guten Gesundheitsschutz in 10, 20 oder 30 Jahren immer noch gut leisten können.

Ist das in Deinem Sinne?

Mit den richtigen Infos zum Erfolg

Damit Deine Beratung auch auf den Kunden zugeschnitten ist, brauchst Du möglichst viele Infos. Eine Steueroptimierung macht z.B. nur Sinn, wenn er auch das nötige Kleingeld dafür hat. Bringe also möglichst viel in Erfahrung.

Persönliche Angaben

TT Punkt MM Punkt JJJJ
Per Du?(erforderlich)
Verheiratet(erforderlich)

Berufliche Angaben

TT Punkt MM Punkt JJJJ

Einstieg in die Beratung und die praktische Umsetzung

Du bist der Experte und musst ermitteln was der Kunde an Infos braucht. Präsentiere Ihm diese und gib Ihm die Möglichkeit sich selbst entscheiden zu können. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, aber hier hast du schon mal einen guten beispielhaften Einstig

Erkläre dem Kunden am besten nochmal kurz unser Warum und wie es dazu kam, dass wir dieses unpopuläre Thema beraten. Hier zwei Hilfetexte:

Wie alles mit der Focus-Story begann:

Als Dieter das Buch Altersvorsorge für Dummies auf den Markt gebracht hat, ist danach ein ziemlicher Medienrummel losgegangen. RTL ist gekommen, verschiedene Mediensender, Nachrichtensender usw. und so auch der Focus.

Der Focus hat dann gesagt, ob Dieter nicht eine Art Kolumne für die schreiben könnte und Finanztips geben könnte. Da hat er dann Anfang 2019 gesagt, er haut mal einen Tipp raus zum Thema Krankenversicherung, der gerade Leuten hilft, die schon lange versichert sind, aber nicht das Glück gehabt haben, die Weichen von Anfang an auf Langfristigkeit auszurichten, sondern die vielleicht so ein bisschen da reingeschlittert sind. Nach dem Motto: Mensch das ist gut und günstig und ich spare viel Geld gegenüber der Gesetzlichen. Das ist natürlich kurzfristig gedacht und dann hinten heraus kommt das böse Erwachen. Dieter hat dann im Artikel erklärt, wie man dann aber auch noch im Nachgang die Möglichkeit hat innerhalb der Versicherung wo man ist, die Tarife auszutauschen und dann hunderte, wenn nicht tausende Euro in den nächsten Jahren einzusparen.

Und dann hat der Redakteur zu ihm gesagt: „Ey das ist ja richtig cool, ich bin selber privat versichert. Kannst du das nicht mal an meinem Beispiel zeigen?“

Dann haben wir das für ihn gemacht und der hat dann gesehen, wie quer sich vor allem dann die Versicherer dabei stellen und wieviele Steine man aus dem Weg räumen muss, wie anstrengend das ist da von A nach B zu kommen und hat gesagt das können die Leser ja nicht selber machen, können wir nicht einen Leserservice machen?

Da haben wir einen kleinen Leserservice gemacht und sind hingegangen und haben gesagt, wir machen das für 100 bis 200 Leser und zeigen, dass man auch gegen alle Widerstände der Versicherer dafür sorgen kann, dass der Monatsbeitrag massiv sinkt. Nur, nach 3 Tagen hatten sich schon 1.500 Leute gemeldet. Wir sind quasi überrannt worden mit dem Thema und das macht auch deutlich, wie wichtig dieser Job für die Menschen da draußen ist.

Und dann musst du dir vorstellen, bekommt Dieter wieder einen Anruf vom Redakteur: „Ich habe schlechte Nachrichten, mich hat der Pressesprecher vom PKV Verband angerufen, das ist die Pressevertretung der privaten Krankenversicherungen in Deutschland, wir sollen sofort den Leserservice da rausnehmen. Dieter fragte dann, jetzt echt, es gibt doch sowas wie Pressefreiheit. Der Redakteur darauf, „natürlich, nur wissen Sie wie viel Werbebudget die Versicherer hier im Jahr beim Focus lassen?“

Eine Woche später kündigte uns die Allianz Krankenversicherung die Zusammenarbeit mit der Begründung: „Herr Homburg, Sie sind ein Tarifoptimierer, Sie gehen nachträglich hin und verbessern die Preise unserer Kunden und deswegen arbeiten wir nicht mehr mit Ihnen zusammen.“

Und da hat Dieter hier gesessen und gedacht: „Weißt du was, jetzt können die mich allemal kreuzweise, jetzt ziehe ich denen so lange an den Ohren, bis die Leute zu ihren Rechten kommen. Und genau das haben wir getan. Wir sind sogar noch einen erheblichen Schritt weitergegangen. Ein Jahr lang haben wir für die 1.500 Menschen die um Hilfe gebeten haben umsonst gearbeitet. Und das obwohl Dieter das ganze Team logischerweise weiterbezahlen musste. Schließlich hängen da auch viele Personen und Familien dran.

Im Ergebnis konnten die 1.500 Menschen sage und schreibe 2.500 € durchschnittlich einsparen. Das hat nicht nur einen riesen Spaß gemacht, sondern immer mehr Menschen stellen sich hinter unsere Bewegung. Menschen, die andere Privatversicherte kennen und Ihnen davon erzählen. Heute freuen wir uns einfach nur über jeden der kommt und machen das Thema so groß, dass die Versicherer endlich mal wissen, dass sich auch der kleine Mann nicht alles gefallen lassen muss. Was sich seitdem alles ereignet hat, kann man eigentlich kaum in Worte fassen. Menschen, die vor Freude, weil sie 200, 300 oder mehr Euro im Monat anfangen zu heulen vor Freude und uns tief berühren. Aber auch große Sympathisanten wie ein Christian Solmecke, also Europas bekanntester Jurist mit mehr als 850.000 Youtube Followern usw. Das ist einfach nur schön zu sehen.

Was unsere Dienstleistung so besonders macht

Die ganze Arbeit kannst du die so vorstellen, als das du Du Dir ein paar Wochen Urlaub nimmst, das ganze Netz auf den Kopf stellst, Dir zig Vergleiche reinholst, es irgendwie in die Archive der Krankenversicherung schaffst, um zu schauen welche Tarife es je gegeben hat. Und welche spannend sein könnten. Im nächsten Schritt fragst Du dann konkrete Zahlen an und wenn es gut läuft, dann findest Du einen Weg das ganze Kleingedruckte wirklich zu verstehen und zu vergleichen. Denn es geht auch darum, bei seiner Gesundheit keine Fehler zu machen. All das bekommst Du in 0,1 % der Zeit die Du auf jedem anderen Weg brauchen würdest. Eine fertige Entscheidungsgrundlage auf wenigen Seiten auf den Punkt gebracht, plus einen der es Dir erklärt und später auch noch für Dich umsetzt. So dass Du möglichst schnell sparst.

Das ist dein erster großer Vorteil. Was wir alle gerade bei unserer Gesundheit und unsere Zukunft uns wünschen ist Sicherheit. Bei einer ganzen Reihe meiner Kunden kommt immer wieder heraus, dass ich sagen kann: Herzlichen Glückwunsch, du bist 100 Prozent richtig aufgestellt. Das war der Kunde vorher auch schon. Aber die Gewissheit von einem zweiten Experten und zweiten Meinungen bestätigt zu haben, dass ich wirklich für die Zukunft keine Sache offenlassen, haben wir viele (unv.) bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es kann natürlich auch sein, dass wir die eine oder andere Lücke finden. Deswegen ist es mega geil, dass du es mir jetzt sagst. Weil jetzt bin ich fünf Meilen oberhalb der Niagarafälle. Jetzt reichen mir zwei Schläge im Ruderboot, um da sicher dran vorbeizusteuern. Bin ich dann die nächsten 15 Jahre weiter im Glauben von meinem alten Versicherungsvertreter und das und das weitergemacht hätte und werde dann eines Morgens wach, weil das Rauschen der Strömung lauter wird. Und ich sehe es jetzt, es sind nur noch fünf Meter, bis es 150 Meter runtergeht, das ist ziemlich schlecht. Klingt das nachvollziehbar? Ja, dann lassen Sie uns mal Ihren Fall genau ansehen.

Bestehenden Tarif und dessen Leistungen/Details analysieren

Aufgrund des kleingedruckten in den Verträgen ist es oftmals sehr wichtig, dass der Kunde einiges davon kennt. Natürlich sind die aktuellen Leistungen jedoch auch für den kommenden Vergleich zu anderen Tarifen wichtig. Zeige dies also auf.

Hier findest Du Beispiele für solche Schwachstellen

Primärarztprinzip

Der Kunde kann dieses Prinzip meist für Ihn möglichst einfach gestalten, wenn er einfach mit dem Arzt spricht. Vor dem Termin kurz anrufen und sicherstellen, dass er auch gleich ran kommt, oder im Fall einer Wartezeit einfach ein paar Minuten später kommen kann.

Überweisungen kann man heute meist auch telefonisch bzw. per Email erhalten.

Privatkliniken

Kann der Kunde problemlos in eine Privatklinik gehen? Immer mehr Kliniken sind gar nicht an die GOÄ gebunden und hier kann es zu Mehrkosten für den Kunden kommen, wenn er nicht sichergeht. Zum einen kann er einfach vorher anrufen und nachfragen. Zum anderen ist es immer gut, wenn man zunächst einen Heil- und Kostenplan anfragt und die Übernahme dann mit der Versicherung zu klären.

Mit diesen Zusatztipps kannst du den Kunden richtig wowen

Diese Tipps können für jeden Kunden wichtig sein. Natürlich sind jedoch nicht alle der Tipps für jeden Kunden auch relevant. Entscheide im Laufe des Gesprächs welche davon Du präsentierst.

Ärztefinder für den Ernstfall
Fachanwaltsservice
Zuschläge und überflüssige Tarife
Zu viel gezahlte Beiträge zurückbekommen

Diesen Punkt eröffnest Du mit einer Frage.

„Lieber VORNAME, weißt du eigentlich was dein größter Vorteil als PKV Versicherter ist?“

Antwort abwarten.. dann sagen:

„Der größte Vorteil ist, dass du völlig freie Arztwahl im ganzen Bundesgebiet hast. D. h. du entscheidest, wer dich wann wo behandelt.“

Dann Beispiel Kreuzbandriß Spieler vom Bayern München.

„Macht das wohl einen Unterschied ob das nächste Feld- Wald oder Wiesenkrankenhaus das macht oder eine medizinische Einrichtung, die hochgradig auf Knie spezialisiert ist und über 1000 Operationen im Jahr durchführt?“

Und jetzt..

„Wie wäre das eigentlich, wenn du mal was wirklich Ernsthaftes hast und Spezialisten bräuchtest, der dich behandelt? Sagen wir mal es geht um Leben und Tod weil du eine schwere Erkrankung hast und du willst wirklich den besten Mediziner im Land finden, der dir helfen kann, wie würdest du vorgehen?“

Jetzt klar machen wie schwer es ist den richtigen Arzt zu finden.

„Deswegen haben wir uns für dich einen ganz besonderen Service überlegt.“

Hier gerne die Folie mit dem Ärtzefinder zeigen.

„Was das Ganze so gut macht ist, dass der Ärzteservice nicht auf Meinungen Einzelner verlässt, wie man sie vielleicht im direkten Umfeld bekommt. Sondern statistisch über viele Jahre misst, welche Ärzte und Kliniken die höchsten Erfolgsquoten bei bestimmten Erkrankungen vorweisen können. Und schau mal auf die Folie.“

Dann sagen:

„Hüftoperationen zwischen den richtig guten Kliniken und den eher schlechten ist der Unterschied…“

Zweitmeinung:

„Kannst du dir vorstellen, warum das so wichtig ist und warum hier 60 % an Operationen vermieden werden können?“

Jetzt wird der Kunde sagen ja weil die Ärzte oft zu schnell schneiden wollen. Bestätigen und sagen:

„Und bei welcher Patientengruppe machen die das ganz besonders? Genau bei uns Privatversicherten wo das gute Geld verdient wird. D. h. der Ärzteservice hilft dir nicht nur dabei den besten Spezialisten zu finden, du wirst auch vor vorschnellen Operationen geschützt die dich am Ende Kopf und Kragen kosten können.“

„Möglicherweise stellen wir fest, der Schutzunterschied ist gar nicht so groß, oder Du sparst gar nicht so viel Geld im ersten Moment. Aber Dir steht ab sofort unser Vertragsanwaltsservice zur Verfügung. Lass uns mal überlegen was das heißt. Denn, machen wir uns nichts vor, eine KV schließen wir doch eigentlich in der Hoffnung ab, dass wir sie überhaupt nicht brauchen. Und wenn da mal ein paar hundert Euro Rechnung im Jahr zusammenkommen, das könnten wir auch selbst zahlen. Dafür bräuchten wir die Versicherung nicht wirklich. Nur wenn der Tag kommt, wo wir wirklich Hilfe brauchen, weil eine teure Operation/Hilfsmittel erforderlich wird, die dann schnell 25.000 € oder mehr kosten kann, dann soll die Versicherung doch bitte schön auch zahlen. Wenn sie sich aber genau dann anstellt und die Rechnung massiv kürzen möchte, was dann? Leider kommt das viel zu oft vor. Wie gut würde es sich dann für Dich anfühlen, wenn Du weißt, Du hast jemanden an der Seite, der sich darum kümmert und Dir hilft, wenn die Versicherung nicht zahlen will?“

Antwort abwarten.

Auf Rückfragen des Kunden. Gerne ergänzen:

„Der Anwalt kommt auf unsere Kosten hin und der paukt dich da raus. Und das ist nicht irgendein Anwalt, sondern voll ausstudierter Mediziner, und voll ausstudierter und promovierter Fachanwalt fürs Versicherungsrecht mit Spezialisierung auf die Gesundheitsabsicherung.“

Dieser Punkt wird immer relevant, wenn der Kunde:

aktuell einen Zuschlag zahlt.

In diesem Fall fragst Du erstmal, wofür er den Zuschlag den zurzeit zahlt? Ob er das noch weiß und wenn ja, ob die, und zwar genau die Erkrankung noch hat. Der Versicherer kann den Zuschlag nicht auf neu hinzugekommene Krankheiten anwenden. Wenn die Krankheit nicht mehr besteht oder das Ausmaß sich deutlich verringert hat, bietet es sich an den Zuschlag neu zu verhandeln. Dann sagen, dass wir bei der Versicherung offiziell anfragen werden, was die Versicherung vom Kunden an Unterlagen genau haben möchte, um den Zuschlag zu überprüfen.

Christian Solmecke verkaufen:

„Zuletzt waren viele Beitragserhöhungsschreiben falsch und du kannst unter Umständen 2.000 bis zu 10.000 Euro an zu viel gezahlten Beiträgen zurückbekommen.“

Er schreibt:

„Aufgrund der höchstrichterlichen Rechtsprechung steht fest, dass zahlreiche private Krankenversicherungen ihre Beitragserhöhungen nicht ordnungsgemäß begründet hatten. Es besteht daher die Möglichkeit, Beitragsrückerstattungen in Höhe von mehreren tausend Euro zu erhalten.“

Hat einer Rechtsschutz sollte er das sofort prüfen lassen. Wenn nicht, können wir ihn bei Solmecke anmelden und mit auf die Liste packen.

Steuertuning mehr Beitrag weniger SB
Ausfinanzierung mit Steuervorteilen
Steuertuning Einmalzahlung
Angestellte und PKV – AG Anteil voll mitnehmen

„Schauen wir uns mal deine PKV an, den Monatsbeitrag, den du zurzeit zahlst, ist der Brutto oder Netto?“

„Also kannst du den Beitrag von der Steuer absetzen Ja oder Nein?“

Antwort abwarten.

„Ok wie ist es mit der SB, die du hast?“

(Die kann man nämlich nicht absetzen. Ergo ist es schlauer gerade in jungen Jahren lieber einen höheren Monatsbeitrag zu akzeptieren mit kleinerer SB um später noch Wechseloptionen zu haben.)

Dann erklären:

„Seit 2010 lässt sich der KV Beitrag unbegrenzt absetzen. Zumindest in Höhe des Basisbeitrages (siehe Punkt 1). Das heißt du zahlst im Monat viel weniger als es auf den ersten Blick erscheint. Und weißt du was der schöne Nebeneffekt ist? Mit jedem Monatsbeitrag bildet deine PKV Rücklagen für dich. Je höher dein Beitrag ist, desto mehr Rücklagen in Euro umgerechnet legt dein Versicherer für dich zurück. Und weißt du, warum das ein Vorteil ist? Vor allem deswegen, weil du später noch in einen Tarif mit etwas mehr Selbstbehalt wechseln kannst.“

Jetzt Beispiel Alte Oldenburger Folie „Umstellungsoptionen eines Rentners“ zeigen und erklären.

Gerade wenn Du einen jüngeren Kunden hast, der noch 12 oder mehr Jahre Zeit hast bis zur Rente, lohnt es sich neben der PKV weitere Sicherheitsrücklagen aufzubauen. Von daher dieses Thema wie Cross Selling Ausfinanzierung ansprechen und ergänzen, dass Vater Staat den Vermögensaufbau sogar noch teils mit bis zu 50 % bezuschusst. Dieser aber nicht versteuert werden muss, weil der PKV Beitrag senkt. Zum Hintergrund: klar ist die Auszahlung grundsätzlich aus Sparverträgen für später steuerpflichtig. Da aber der KV Beitrag steuerlich absetzbar ist, verrechnen die sich gegenseitig.

Das Grundprinzip ist leicht verständlich. So kann der Steuerpflichtige alle Kosten, die für den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz (Beiträge zur Krankenversicherung und der Pflegepflichtversicherung) vollständig als abzugsfähige Aufwendungen absetzen.

Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung soll man dem im Grundsatz gleichgestellt werden. Das bedeutet, dass du die Krankenversicherungsbeiträge, die für Leistungen, die auch in der gesetzlichen Krankenversicherung für Krankheits- und Pflegekosten anfallen.

Ebenfalls zu 100% steuerlich geltend machen können. Erstattet wird Tarif in der privaten Krankenversicherung jedoch für folgende Leistungen:

  • Heilpraktiker,
  • Chefarztbehandlung und Unterbringung im Zweit-Bettzimmer,
  • Unterbringung im Ein-Bettzimmer,
  • Zahnersatz und Implantologie,
  • Kieferorthopädische Leistungen,

so übersteigt dein Leistungsanspruch den, der für einen gesetzlich krankenversicherten Menschen gelten würde. Um eine vergleichbare Basis zu schaffen, sind daher Abzüge bei den Beiträgen vorzunehmen.

Beispiel:

PKV Kunde 500 € mit guten Leistungen

Leistung Prozentualer Abzug

  • Leistung für 1. 1,69%
  • Leistung für 2. 3,64%
  • Leistung für 3. 9,24%
  • Leistung für 4. 5,58%
  • Leistung für 5. 0,26%
  • Summe 20,41%

Folglich ist vom Beitrag für den Kompakttarif ein Abzug in Höhe von 20,41% vorzunehmen. Damit sind umgekehrt also nur 79,59% des Beitrages von 500 Euro, demnach also 397,95 Euro, steuerlich abzugsfähig.

Grenzsteuerlast insgesamt:

42% x (100 % + 5,5% + 9%) = 42 % x 114,5% = 48,09%

Das bedeutet, dass Sie auf 397,95 Euro monatlich, also 397,95 Euro x 12 = 4.775,40 Euro jährlich absetzen können.

Ihre steuerliche Ersparnis beträgt damit in diesem Beispiel:

4.775,40 Euro x 48,09% = 2.296,49 Euro

„Was du nämlich u. a. wissen und für dich nutzen solltest:

Du bekommst als Arbeitnehmer bis zu einem Beitrag von etwa 800 Euro die Hälfte vom Arbeitgeber dazu bezahlt. Deinen Teil von z. B. 400 Euro kannst du zusätzlich noch zu einem ganzen Teil steuerlich absetzen. Was wiederum heißt, dass die Krankenversicherung nach Steuern vielleicht noch 250 Euro kostet. Also weit weniger als gedacht. Zahlt jemand also momentan weniger als die angesprochenen 800 Euro, dann liegt er unter dem, was der Arbeitgeber hälftig bezuschussen würde.

Auf dieses Niveau sollten wir den Beitrag aber immer bringen. Das geht über einen sinnvollen Tarifwechsel oder über sogenannte Beitragsentlastungstarife. Letztere sorgen dafür, dass du im Alter eine garantierte Beitragsentlastung erfährst. Was wiederum sehr wichtig ist, da im Alter das Geld meist knapper und der PKV-Beitrag höher ist.

Ließe man den Beitrag schon heute deutlich unter 800 €, zöge das erhebliche Nachteile nach sich:

  1. Jeden Monat werden für dich Altersrückstellungen aufgebaut. Je höher der Beitrag, umso höher der Betrag, der für dich angespart wird.
  2. Dein Arbeitgeber ist hälftig in der Pflicht, spart sich aber jeden Monat Geld, das du für deine Altersrückstellungen dringend benötigst. Denn schon heute ist klar, Krankenversicherung wird auch in Zukunft nicht günstiger. Da tut jeder zusätzliche Euro gut.
  3. Wenn du mit Rentenbeginn keinen Arbeitgeber mehr hast, ist das der beste Zeitpunkt, diese hohen Altersrückstellungen zu nehmen und in einen Tarif mit höherer Selbstbeteiligung zu wechseln und viel Geld zu sparen.

Jeden Tag sehe ich hier die ehemaligen Angestellten, die im Alter weit weniger Geld zur Verfügung haben als zu Arbeitszeiten. Demgegenüber aber kaum Optimierungspotenzial in ihrer Krankenversicherung vorweisen, weil ihnen nie jemand erzählt hat, wie man es richtig macht und die ganze Sache dauerhaft bezahlbar hält.

Sie waren dann zu Arbeitszeiten meist in Billigtarifen oder Tarifen mit guten Leistungen, aber hoher Selbstbeteiligung versichert. Heute können diese Menschen sich ihre Krankenversicherung kaum noch leisten und müssen in vielen Fällen in den Standardtarif der Rentner wechseln. Und der Tarif ist auch alles andere als günstig und hat zudem miserable Leistungen. D. h. dann, wenn erstklassiger Gesundheitsschutz am wichtigsten wird (im fortgeschrittenen Alter, wenn die Wehwehchen zunehmen), müssen die Leistungen auf unter das gesetzliche Leistungsniveau gesenkt werden. Da fragt man sich zurecht: Wofür war ich mein halbes Leben privat krankenversichert?! Deswegen reite ich auch so darauf rum, damit du es besser machst. Eingangs habe ich dir erzählt, wie das geht. Gerne unterstützen wir dich nach Leibeskräften dabei.“

Warum Beitragsrückerstattungen eine Mogelpackung sind
Warum eigentlich PKV (VW – Porsche)
Versteckte Selbstbehalte
Hilfsmittel Leistungskürzungen

Ganz einfach, sie werden zwar erstmal aufs Konto gezahlt, sind aber voll zu versteuern. D. h. die steuerliche Absetzbarkeit sinkt exakt um den Wert der Auszahlung. Jetzt gibt es Menschen die halten Arztrechnungen zurück, nur um die BRE mitzunehmen. Da ist Vorsicht geboten, die Rechnungen zahle ich aus dem Netto, die BRE muss ich voll versteuern. Beispiel:

Jemand sammelt 1.000 Euro Arztrechnungen in einem Jahr und reicht diese nicht, weil seine BRE 1.500 Euro beträgt. Dumm ist hier, von den 1.500 bleiben nach Steuern nur gut die Hälfte, also 750 Euro übrig. Ergo, Rechnungen einreichen wäre hier schlauer gewesen. Klar, wenn ich Rechnungen einreiche falle ich auch bei der Höhe der BRE teils zurück, aber auch das lässt sich nachsehen und berechnen.

„Stellt euch mal vor, es gibt zwei Autounternehmen. Und die beschäftigen beide Ingenieure. Das eine ist Volkswagen. Und Volkswagen wisst ihr, da sitzt so ein bisschen der Staat drin. Und die haben festgelegt, dass ein Ingenieur bei Volkswagen nicht mehr als 3.000 € im Monat verdienen kann. Und egal wie gut der arbeitet und wie gut und gern er als Facharbeiter arbeitet, mehr geht leider nicht. Und Porsche sagt, wir zahlen die nach dem Leistungsprinzip. Wer viel leistet bekommt auch viel. Dementsprechend ist das Gehalt nicht gedeckelt.

Wer würde sagen am Anfang, wenn beide Unternehmen am Anfang vielleicht die gleiche Verteilung an Mitarbeitern haben, also beispielsweise jeder hat 100 gute Ingenieure, 200 mittlere und 100 Schlechte, wie lange würde dauern, bis die ersten Ingenieure von VW zu Porsche wollen?

Und wenn erst ein paar Jahre ins Land gezogen sind und mal als motivierter Ingenieur bei Porsche das dreifache verdienen kann, wie viele wären dann wohl bereits zu Porsche gewechselt? Mal ehrlich, spätestens nach zehn Jahren würden doch viele, die ein bisschen ausgeschlafen sind wechseln. Dann hätte Porsche nahezu alle Guten und VW kaum noch welche. Wer ahnt, dass es so ist? Das Menschen lieber da arbeiten, wo sie für ihre Leistung auch gewertschätzt wird?! Vielleicht hast Du es schon erkannt.

Genau das ist das System, was wir in Deutschland bei der gesetzlichen Krankenversorgung haben. Unser Krankenversicherungssystem ist darauf angelegt, dass im gedeckelten Bereich auf lange Sicht die Mittleren bis Schlechten arbeiten und in den gut honorierten Bereichen die arbeiten, die da für deine Gesundheit richtig gut was tun können. Weißt Du, viele denken ob ich jetzt gesetzlich oder privat versichert bin, da habe ich vielleicht ein bisschen mehr Leistung. Herzchirurg ist doch Herzchirurg. Und Herzchirurg ist eben nicht Herzchirurg. Und Knie-Operateur ist auch nicht Knie-Operateur. In einem gesetzlichen Krankenhaus in der Abteilung für gesetzlich Versicherte, musst Du als Arzt Stunden ohne Ende abreißen, am Wochenende, an Weihnachten und sonstigen Feiertagen arbeiten und bekommst einen Hungerlohn im Vergleich zu Deinen Kollegen die in Privatkliniken arbeiten.

Denn auf Dauer bleiben im Krankenhaus nur diejenigen, die sie bei Porsche nicht nehmen würden. Mhm. Denn würdest du mir zustimmen, wenn er die Entwicklung jetzt 27 Jahre später sieht, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich die richtig guten Leute da finde, wo sie auch richtig gut bezahlt werden, dass die dramatisch größer ist?

Und jetzt mal ganz offen gefragt und lass mal für einen Blick dein Budget außen vor. Wenn Budget keine Rolle spielen würde, wer würde ernsthafterweise sagen, meine Gesundheit ist mir so wichtig, dass sie von der Leistungsfähigkeit der Ärzte und die sich um mich kümmern, wenn mal ein Notfall eintritt, dass meine Gesundheit die besten Leute verdient hat, die der Markt hergibt? Würdest du unabhängig vom Budget sagen, das ist so? Und damit ist die Frage sollten wir alle im Interesse unserer Gesundheit Zugriff haben auf die besten Leute, die es am Markt gibt? Ist schon beantwortet. Die Antwort heißt darauf ja.

Die Frage ist nur, wie intelligent kann ich mir diese Leistungen einkaufen, dass sie erstens für mich bequem bezahlbar sind. Und zweitens in Bezug auf zukünftige Kostenentwicklung für den Rest meines Lebens bezahlbar bleiben. Wer würde zustimmen? Wenn ich die beiden Sachen lösen kann und ich sehe ich habe es heute im Budget und wenn ich 65 bin, habe ich es immer noch im Budget, weil die Typen mich nicht austricksen können, indem sie es alle paar Jahre Tarife teurer machen, ohne dass ich mich dagegen wehren kann. Wer würde sagen an dem Tag ist meine Gesundheit mir definitiv so viel wert, dann gilt Taten sagen mehr als Worte. Ich labere nicht zu dem Thema herum, sondern ich leite die entsprechenden Schritte vor. Bist du da bei mir?“

Viele Versicherer haben versteckte Selbstbehalte. Diese haben mit dem normalen SB der in der KV ist nicht zu tun. Im Gegenteil, sie kommen noch zusätzlich obendrauf. Und wenn das dann sogar noch Leistungen auf einen bestimmten Euro Betrag begrenzt werden, dann ist doppelt schlecht. Den kein Versicherer erhöht im Nachgang die Beträge analog zur Inflation. Das kann z. B. sein:

  • Das der Versicherer in einigen Bereichen (Heilmittel, Psyche, Arzneimittel, usw.) nur 75 % statt 100 % bezahlt
  • Das Sitzungen begrenzt sind beim Psychologen. Eine Sitzung kostet um die 90 €. Wenn der Versicherer nur 30 Sitzungen pro Jahr zahlt, der Kunde aber 100 braucht, dann fallen 70 x 90 € an: das sind 6.300 € aus eigener Tasche.
  • Vorsorge: nur gesetzlich eingeführte Programme
  • Hilfsmittel Summenbegrenzungen: Eurobeträge Heilpraktiker begrenzt auf bestimmte Leisungen oder nur zu den Mindestsätzen der GebüH.
  • Zähne: gedeckelt auf bestimmte Höchstbeträge. Oder die Anzahl an Implantaten.

Bitte schau Dir die Hilfsmittel im Tarif an. In vielen Fällen kürzen die Versicherer von teuren Hilfsmitteln, nur weil der Kunde vergisst das Hilfsmittel vorher beim Versicherer anzufragen. Und da einzelne Hilfsmittel tausende, wenn nicht sogar mal 30 oder 40 tausend Euro kosten können, wäre eine z. B. 20 % SB sehr schmerzhaft. Durch kluges Verhalten kann unser Kunde diese Stolperfalle umschiffen. Aber nur wenn er es weiß, deswegen sag ihm/ihr, bitte dick aufschreiben. Dieser Tipp kann Gold wert werden.

Krankentagegeld allgemein und bei Kapitalgesellschaften
Wann ein Wechsel in die GKV möglich und empfehlenswert ist
Rechnungen via App einreichen
Heil- und Kostenplan

„Darüber hinaus schau Sie dir bitte einmal dein Krankentagegeld an. Ggf. reicht dir das oder du hast noch weiteres KT an anderer Stelle versichert. In jedem Fall sollten wir einmal darüber sprechen. Wenn du länger als 6 Wochen ausfallen, dann bekommst du das vereinbarte Krankentagegeld ausgezahlt. Nur musst du von dieser Auszahlung den vollen monatlichen Krankenversicherungsbeitrag aus eigener Tasche zahlen. Bleibt dann wirklich genug Geld übrig, um damit sicher durch den Monat zu kommen?“

Tipp:

„Sofern du eine Berufsunfähigkeitsversicherung hast, sollten wir auch diese in die Betrachtung mit einbeziehen. BU und KT sollten aufeinander abgestimmt sein und sich sinnvoll ergänzen.“

Hier fragen:

„Was ist an BU Schutz da?“

Ist die beste Möglichkeit um das Cross Selling einzuleiten:

„Die Absicherung des Krankentagegeldes ist für die meisten Menschen elementar, da die finanziellen Rücklagen der meisten nicht ausreichen, um mehrere Monate ohne Einnahmen zu überstehen. Im Falle von mittelfristiger Erkrankung führt dies zu enormen wirtschaftlichen Problemen. Leider fällt die Leistung für ein Krankentagegeld nicht unter die KVBEAO11, sodass die fälligen Beiträge in aller Regel keinerlei steuerliche Berücksichtigung finden und somit immer aus dem Nettoeinkommen zu zahlen sind. Doch für diese Regel gibt es eine Ausnahme, weshalb die folgenden Fragen eine besondere Bedeutung haben:

Bin ich selbst Angestellter meines Unternehmens (Geschäftsführer oder Vorstand)? oder

Kann ich als Angestellter mit der Personalabteilung meines Unternehmens Einkommensbausteine verhandeln?

Soweit diese Frage mit „Ja“ zu beantworten ist, gibt es eine hervorragende Möglichkeit, wie du entweder Beiträge einsparen können, oder – und das wäre die bessere Option – die Karenzzeit12 zu reduzieren, also die Versicherungsleistung bereits früher greifen zu lassen.

Und so geht es:

  1. Du vereinbarst mit deinem Arbeitgeber (ggf. mit deiner eigenen Gesellschaft), dass dein Gehalt im Falle einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit für die Dauer von 12 Monaten (statt üblicherweise 6 Wochen) weitergezahlt wird.
  2. Der Arbeitgeber sichert das Risiko dieser Gehaltszahlung (6. Woche bis 52. Woche) durch eine eigene Krankenzusatzversicherung ab.
  3. Soweit das Risiko besteht, dass du deinen Arbeitgeber wechselst und in jedem Fall für die Dauer der ersten 3 Jahre versicherst, solltest du dein bisheriges Krankentagegeld als Anwartschaft weiterlaufen lassen. Der Beitrag beträgt zwischen 10-30% des bisherigen Beitrages.
  4. Dauerhaft versicherst du das Krankentagegeld in passender Höhe ab der 53. Woche zu einem sehr günstigen Beitrag.

Hierdurch ergeben sich für dich folgende Vorteile:

  1. Alle Beitragszahlungen zusammen sind regelmäßig preiswerter als die bisherigen Beitragszahlungen.
  2. Vor allem aber ist die Rückversicherung des Arbeitgebers zu 100% als Betriebsausgabe zu werten, sodass diese aus dem Brutto der Gesellschaft finanziert wird. Diese Zahlung stellt auch keinen zu versteuernden geldwerten Vorteil dar.

Da du dein bisheriges Krankentagegeld zu 100% aus deinem Nettoeinkommen finanzierst, entsteht neben dem reinen Beitragsvorteil ein erheblicher zusätzlicher Steuervorteil, der in der nachfolgenden Aufstellung verdeutlicht werden soll:­­

Beispiel einer Krankentagegeld-optimierung

Alter des Kunden:……………………………………………………………… 40 Jahre

Karenzzeit in Tagen: ………………………………………………………………….. 42

Tagegeldhöhe: …………………………………………………………….. 200,00 Euro

Aktuell:

Beitrag aus Nettoeinkommen:……………………………………….. 83,00 Euro

Neu:

Beitrag aus Bruttoeinkommen: ……………………………………… 42,00 Euro

Beitrag aus Nettoeinkommen:13 …………………………………….. 21,80 Euro

Bleibende Krankentagegeldkosten:14 ……………………………… 15,65 Euro

Beitragsersparnis monatlich netto:………………………………… 45,55 Euro

Beitragsersparnis bis Lebensalter 67:15………………………14.757.00 Euro

Mögliches Kapital mit 67:16…………………………………….. 48.922,00 Euro“

(max 445 € Einnahme aus allen Einkunftsarten, Ausland, ggf. Schwerbehinderung). Nachteil Beitrag auf alle Einkunftsarten. Also auch Kursgewinne aus Fonds, Aktien, Zinsen, Mieteinnahmen, usw. Also Vorsicht weil 9/10 Regel meist nicht erfüllt. Will heißen wechselt jemand mit 50 von der PKV in die GKV und ist mit 20 angefangen zu arbeiten, arbeitet er von 20 bis 67 gemäß Gesetzgeber. D. h. 47 Jahre, durch 2 sind 23,5 Jahre. So viele Jahre bräuchte beim Wechsel noch in der GKV um Pflichtmitglied in Rente zu sein und von der Beitragspflicht auf alle Einkunftsarten befreit zu sein. Geht aber nicht weil nur noch 17 Jahre Zeit.

Wir haben ja auch viele ältere Kunden. Ruhig Fragen wie sie das bisher machen. Dann erklären das die Zahlung via App viel schneller kommt und man gleichzeitig immer alle Arztrechnungen auf dem Handy in der App gespeichert hat.

Neben den Hilfsmitteln, wo der Kunde bei vielen Versicherern gut bedienst ist, vorher beim Versicherer das Hilfsmittel anzufragen, gibt es noch weitere Punkte. Z. B. bei den Zähnen kürzen viele Versicherer den Rechnungsbetrag, wenn der Kunde nicht vorab einen HK einreicht. Genauso bei Privatkliniken ist das schlau. Diese können ihre Rechnungen nämlich frei gestalten. Sollte der Kunde in seinem jetzigen Tarif so etwas drinstehen haben, bitte drauf hinweisen.

Tarifwechselmöglichkeiten durchgehen

Nun geht es darum dem Kunden seine Alternativen aufzuzeigen und die Vor- und Nachteile zu besprechen. Wenn du eine Möglichkeit siehst, dann gehe auch direkt auf die Cross-Sell Themen ein. Notiere ich ebenfalls direkt seine Entscheidung.

Honorar besprochen (altes oder neues Modell)
Gültig für das alte Modell! Im neuen Modell zahlen die Kunden 130€ netto die Stunde zzgl 19% Steuer. Je Beratung wird eine volle Stunde abgerechnet! Bitte wenn keine weitere Beratung gewünscht ist oder Tarifwechsel stattfinden soll erst Info an Andrea Oesterhoff über Anzahl der Beratungsstunden via Akti für eine Rechnung!

Jetzt geht es darum, dass dem Kunden noch mal ganz klar ist, dass wir ihm dann nach Umstellung auch ein paar Euro in Rechnung stellen. Eigentlich sollte das völlig klar sein, wir erleben aber, dass es Kunden gibt, die das schlichtweg vergessen haben. Um hier einfach sicherzustellen, dass Deine gute Arbeit auch bezahlt wird, sprichst Du es nochmal sicherheitshalber an. Schau Dir gerne auch nochmal an wie viel Arbeit hier alle in den jeden einzelnen Fall stecken: https://info.dieterhomburg.de/pkv-check/

Text:

Lieber Herr Kunde, jetzt kümmern wir uns um die nächste Fleißarbeit, dass der Tarif auch passend umgestellt wird. Dafür gehen wir jetzt auf die Versicherung zu, besorgen die nötigen Dokumente und führen den ganzen Schriftverkehr. Sie brauchen wir dann nur nochmal kurz zum Bestätigen, wenn die Unterlagen fertig vorbereitet sind. Wenn dann schlussendlich alles geklappt hat, dann machen wir Ihnen erst wie besprochen unsere Rechnung fertig. Diese wird bei Ihnen etwas bei Summe X liegen (halbe Jahresersparnis minus SB falls einer draufkommt, hälftig kurz berechnen, sodass der Kunde die Summe auch in etwa kennt).

Ich sage das nur nochmal, weil gute Arbeit natürlich auch bezahlt sein sollte und Sie Bescheid wissen.

PAUSE und Reaktion des Kunden abwarten. Wenn er jetzt sein OK gibt ist alles in Ordnung und die Umstellung des Tarifes kann ausgelöst werden.

Entscheidung des Kunden(erforderlich)

WICHTIG: Andere Berater werden versuchen den Kunden von unserer Zusammenarbeit abzubringen. Den Kunden drauf ansprechen das das passieren wird. Sich bisher keiner um ihn gekümmert hat, aber jetzt wo er sich verbessern will. Wie er das findet und ob er nicht auch denkt, dass man dem anderen sagt, zu spät, hat sich erledigt.

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Gesundheitsfragen

Aufgrund der Entscheidung des Kunden ist die Gesundheit dieses relevant. Wir müssen wissen wie es da bei Ihm aussieht.

Gesundheitsfragen(erforderlich)
Allgemein: Besteht eine Sehschwäche?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern – Sehschwäche
Ambulant: War der Kunde in den letzten 3 Jahren in akuter Behandlung? (z.B. etwas größeres, etwas chronisches, nimmt er Medikamente)?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern Ambulant
Stationär: Lag der Kunde innerhalb der letzten 5 Jahre im Krankenhaus?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern stationär
Psyche: War der Kunde innerhalb der letzten 10 Jahre in psychologischer Behandlung?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern psyche
Zahn: Hat der Kunde einen Zahnersatz (z.B. Brücken, Kronen, Inlays, Implantate)?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern zahnersatz
Zahn: Wurde der Kunde innerhalb der letzten 3 Jahre wegen Parodontitis behandelt oder trägt er eine Knirscherschiene?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern paro
Zahn: Stehen aktuell Zahnbehandlungen an bzw. sind geplant?(erforderlich)
Unterlagen vom Kunden anfordern zahn

Gesprächsabschluss und Crosssell

Als letztes geht es darum das Gespräch zu einem gutem Ende zu bringen und Termine für weitere Gespräche auszumachen oder zumindest das Okay zu holen, dass wir Ihm Infos dazu zukommen lassen können.

Infotext zum Honorar anzeigen

Also wenn es um die Frage geht was kostet das eigentlich, was ihr macht? Die Frage kann kommen. Würde aber an der Stelle immer spätestens dann mit ihm darüber sprechen, wenn es so ist, dass final klar ist, er kann sparen oder er sollte an der Stelle noch nicht sparen, aber hat andere schön geldwerte Tipps mitgenommen.

Dann an der Stelle das Gespräch eröffnen und sagen:

„Mensch, wir kümmern uns super gerne jetzt um die Umstellung. Und du weißt ja vielleicht, wir haben hier ein super faires Modell. Das heißt also wir haben vor allen Dingen die Kunden mitentscheiden lassen, was sollen wir denn entsprechend auch von der Kostennote in Rechnung stellen, wenn das Ganze hier für einen komplett umgesetzt wird. Die Leute haben einfach gesagt: Mensch, wir sehen ja, wie viel Arbeit dahinter steckt, wie viel Recherchearbeit, wie viel Umsetzungsarbeit, wie viele Gespräche und alles dort noch dranhängt. Wie können wir das am schlauesten machen? Und daraufhin haben wir uns von Kunden vorschlagen lassen: Spart doch einfach beziehungsweise teilt euch doch einfach die erste Jahresersparnis mit uns. Und das ist genau das, was wir jetzt auch bei dir tun werden. Das heißt also, wenn wir das alles nachher so umgesetzt haben, dann teilen wir uns mit dir die erste Jahresersparnis. Die gute Nachricht dabei ist: Hättest du es selbst gemacht, hätte das Ganze alleine schon ein paar Monate länger gedauert. Und von daher ist unsere Ersparnis beziehungsweise unser Honorar einfach schon oftmals daraus bezahlt. Weil es jetzt einfach viel schneller gehen wird. Und auf der anderen Seite ist es so, du hast zukünftig vor allem die Sicherheit an der Hand, hier jemanden an deiner Seite zu haben, der in deinem Sinne denkt. Und der dafür sorgt, dass wenn es das nächste Mal aus dem Ruder läuft, du da wieder von diesen hohen Preisen wegkommst. Ist das so weit in Ordnung für dich?“

Jetzt kommt die Bestätigung, in der Regel ist das in Ordnung.

Ist das jemand, der nichts sparen konnte, dann einfach sagen:

„Mensch, ehrliches Wort. An der Stelle empfehlen wir, wie wir es gerade festgehalten haben empfehle ich dir erstmal nichts zu sparen. Du solltest erst später die Ersparnis wahrnehmen, weil du bist zurzeit noch angestellt und du solltest die Altersrückstellung maximieren. Oder du bist selbstständig, solltest erstmal deine Altersrückstellung maximieren. Oder es macht momentan noch keinen Sinn den Tarif zu wechseln, weil nichts besseres da ist. Das kann sich aber jeden Monat, jedes Jahr ändern. Wir haben da jetzt ein Auge drauf. Du bist bei uns in der Betreuung, du hast all die Sicherheiten jetzt an Bord. Natürlich, wir haben jetzt viele, viele Stunden in den Fall investiert. Und von daher werden wir das bei dir so machen, dass wir nur unseren absoluten Mindestsatz dir in Rechnung stellen. Das sind vier Zeitstunden von 10 oder 15 Zeitstunden, die wir tatsächlich gearbeitet haben. Das sind gerade mal viermal 60 Euro, sprich 240 Euro.“

Pflege besprochen
Wie verblieben? Pflege(erforderlich)

Eine wichtige Sache, die müssen wir unbedingt noch besprechen. Wenn wir bei Ihnen kurz in den Vertrag reinschauen, dann finden Sie hier den Punkt PVN – Pflegepflichtversicherung. Sagt Ihnen das irgendwas, was es damit auf sich hat?

-Antwort abwarten-    

Ja, lieber Kunde. Haben Sie denn schon einmal irgendwo mitbekommen im Umfeld, im Bekanntenkreis, im Freundeskreis irgendwo im erweiterten Bekanntenkreis, was es in diesem Land heißt, auch finanziell gesehen vor allen Dingen, Pflegefall zu werden?

-Antwort abwarten- 

Mensch, ehrliches Wort: Das, was sie da zurzeit versichert haben, ist noch nicht einmal mehr ein Grundschutz, sondern im Ernstfall wird das dazu führen, dass wenn beispielsweise ihr Partner oder Sie pflegebedürftig werden würden und im häufigsten Pflegegrad, nämlich dem Pflegegrad 2, feststecken würden, gerade einmal 316€ für Angehörigenpflege herausgerückt werden seitens des Gesetzgebers, obwohl es dann 24 Stunden/7 Tage Job für ihren Angehörigen bedeuten würde.

Und deswegen kann ich nur raten, dass wir dieses Thema auch noch einmal separat bearbeiten und uns anschauen, wie wir Sie auch hier vernünftig versichern können.

-Antwort abwarten- (Es wird eine Reaktion kommen und dann vielleicht hinten dran schieben als Einwandbehandlung:)

Sie haben es vielleicht mitbekommen: Wir haben beim großen Jenke-Pflege-Experiment damals mitgemacht und monatelang mit diesem Thema entsprechend zu tun gehabt und wissen einfach, dass unsere privat krankenversicherten Kunden gar nicht ahnen, gar nicht wissen was da entsprechend für ein riesiges Problem auf sie zurollen kann und deswegen sprechen wir es heute an und machen auch einen Termin.

Dafür haben wir eine extra Spezialistin, die sich nur darum kümmert und Ihnen entsprechend reinen Wein einschüttet, wie man es vernünftig machen kann. 

Wäre das für sie grundsätzlich auch spannend?

(Die meisten werden sagen: “Ja, das wär für mich spannend”, wenn einer sagt: “Ja ich weiß nicht so genau.., weil wir sind eigentlich ganz gut finanziell aufgestellt.” 

Und dann sagst du (-Einwandbehandlung-): Mensch, lustiges Beispiel: Hier hatten wir letztens einen Zahnarzt, der war millionenschwer, der fragt auch: “Soll ich mich gegen Pflege versichern?” Dann habe ich gesagt: Ne, eigentlich müsstest du das nicht. Genug Geld in der Hinterhand, brauchst du nicht unbedingt. Du hast aber das Problem in der Praxis, dass die dir alles wegnehmen, wenn du wirklich zum Pflegefall wirst, respektive das ganze Geld, was du dort aufgebaut hast im Risiko steht. Und dann hat der Zahnarzt kurz überlegt und gesagt: “Warte mal, was kostet so ein vernünftiger Pflegeversicherungsschutz, wenn ich das sauber absichere? Weil ich habe ehrlich gesagt keinen Bock, wenn ich im Pflegefall da liege, dass meine Angehörigen das Vermögen nach und nach weggenommen bekommen.” Dann haben wir ihm gesagt, das liegt irgendwo zwischen 60 und 120€, je nach Eintrittsalter. 

Und dann hat er gesagt: “Wenn ich das Risiko für 100€ an eine Versicherung auslagern kann und das mit einer Wahrscheinlichkeit von 3 von 4 Fällen passiert, dann lager ich das lieber aus und mach es letztendlich nicht selber, binde es mir nicht selber an die Backe.” (-Einwandbehandlung Ende-)

Wenn das für Sie entsprechend spannend ist, können wir auch hier in den Zahlenvergleich einsteigen und das ganze Thema zusammen angucken.

Und wenn der Kunde entsprechend einlenkt, dann kann man hier einen Termin machen für Sandra zur Pflegeberatung. 

Ausfinanzierung besprochen
Wie verblieben? AUS(erforderlich)
Berufsunfähigkeitsabsicherung besprochen
Wie verblieben? BU(erforderlich)
Altersvorsorge besprochen
Wie verblieben? AV(erforderlich)
Arbeitgebermarketing besprochen
Wie verblieben? AGM(erforderlich)
Empfehlung besprochen
Möchte er konkret jemanden empfehlen?(erforderlich)

Person 1

Produkt 1(erforderlich)
Weitere Personen

Person 2

Produkt 2(erforderlich)

Person 3

Produkt 3(erforderlich)
Kooperation besprochen
Ist er an einer Kooperation interessiert?(erforderlich)
Bewertung besprochen
Wird er eine Bewertung abgeben?(erforderlich)
Soll ein individueller Bewertungstext mitgegeben werden?(erforderlich)
Wiedervorlagen abseits der Cross-Sell Themen nötig?

1. Wiedervorlage

TT Punkt MM Punkt JJJJ

2. Wiedervorlage

TT Punkt MM Punkt JJJJ

3. Wiedervorlage

TT Punkt MM Punkt JJJJ
Prüfe links in der Dealspalte unter den Check-Skripten, ob die Ursprungspolice übersendet wurde. Wenn nicht, erinnere den Kunden diese an dich zu übersenden. Wenn diese bei dir angekommen ist, öffne eine Akti an den Nutzer „Beitragsverläufe“

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